Datum
18. June 2018
Amanda Tapping und Jason Momoa im Stargate-Panel auf der London Film and Comic Con 2013 - Moderiert wurde hier nicht. Die Fragen kamen von den Fans aus dem Publikum.
Amanda Tapping und Jason Momoa im Stargate-Panel auf der London Film and Comic Con 2013 - Moderiert wurde hier nicht. Die Fragen kamen von den Fans aus dem Publikum.

Q-& A-Panels (allgemein)

Q-& A-Panels laufen unter vielen Namen. Die gängigsten neben der offensichtlichen Bezeichnung sind Panel und Talk. Wobei letztere Bezeichnung vor allem in England anzutreffen ist.

Frage-Antwort-Stunden ist zwar eine korrekte Beschreibung, aber wird für gewöhnlich kaum aktiv im Wortschatz der Convention-Szene genutzt. Auch in Deutschland ist das Wort Panel am gebräuchlisten.

Doch wie läuft ein Panel ab?

Einer oder mehrere Stars stehen während eines Panels auf der Bühne. Dabei beantworten sie Fragen und / oder erzählen von ihren neuesten Projekten. Die Fragen kommen dabei meist aus dem Publikum. Das kann so ablaufen, dass im Saal ein Mikrofon steht, an dem sich die Fans anstellen können, sollten sie eine Frage an den Star / die Stars richten möchten.

In vielen Fällen gehen auch Crewmitglieder mit einem Mikrofon durchs Publikum und reichen es an die Personen weiter, die sich für eine Frage gemeldet haben. Für alle, die sich nicht trauen, eine Frage live zu stellen, bieten viele Veranstalter auch die Möglichkeit, Fragen vorab per Notiz oder online einzureichen.

Moderierte Panels

Teilweise finden moderierte Panels statt. Häufig handelt es sich bei diesen moderierten Panels um Panels zu Filmen und Serien, zu denen keine Informationen geleakt werden dürfen. Moderatoren stellen daher gezielte Fragen, um die Stars nicht in einen Gewissenskonflikt zu führen und unwissentlich Informationen preiszugeben, die noch nicht an die Öffentlichkeit sollten.

Gerade bei moderierten Panels gibt es meist auch die Möglichkeit, vorher Fragen einzureichen. Per Notizzettel, die dann an einem zentralen Ort vor dem Panel gesammelt werden. Oder in der heutigen Zeit auch per Facebook und Twitter.

Gelegentlich werden bei moderierten Panels später auch Fragen aus dem Publikum zugelassen. Das ist aber eher nicht die Regel.

Wie komme ich in ein Panel?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst die eine, dann die andere Sorte von Convention zu betrachten. Jedoch lässt sich dies natürlich nicht pauschal sagen, da jeder Veranstalter die Sache anders handhabt.

Signing Events / Comic Cons

Panels sind auf Signing Events oder Comic Cons zwar eher Nebensache, doch gehören sie insbesondere mittlerweile fest dazu. Je nach Preismodell und interner Handhabe gehören Panels auf Comic Cons kostenlos zum Angebot. Es ist aber durchaus völlig normal, dass Panels auf Comic Cons extra bezahlt werden.

Dies sorgt gerade in Deutschland regelmäßig zu Entrüstungsstürmen, ist aber völlig normal. Der Eintritt zur Con enthält nämlich genau das: den Eintritt zum Event. Keine Autogramme, keine Photo Shoots, keine Panels. Deshalb sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass die Panels auf dem Event kostenlos sind und es als Bonus betrachten, wenn die Panels eben doch “kostenlos” zur Verfügung stehen.

Conventions wie zum Beispiel die London Film and Comic Con bieten kostenlose wie bezahlte Panels an. Die bezahlten Panels sind dann für gewöhnlich die der Headliner der Con oder Panels, in denen mehrere Stars einer Serie oder eines Films auf der Bühne stehen.

Bei den kostenlosen Panels gibt es in der Regel – sofern Ticketkategorien des Events nichts anderes vorschreiben – keine Sitzplatzordnung, sprich: Wer früh da ist, mahlt zuerst.

Heutzutage wird auch bei den bezahlten Panels oftmals darauf verzichtet, die Sitzplätze nach Ticketnummern zu vergeben. Deshalb gilt auch hier, dass die besten Plätze an diejenigen gehen, die zuerst da sind.

Hotelcons

Hotelcons verfolgen ein völlig anderes Konzept. Sie sind in der Regel um die Panels herum aufgebaut, während Autogrammstunden und Photo Shoots eher in den Hintergrund rücken.

Wer die Preise von Hotelcons mit denen von Comic Cons vergleicht, stellt auch schnell fest, dass die Eintrittspreise zu ersteren weit höher sind. Deshalb sind hier Panels im Preis enthalten. Der Nachteil: Trotzdem kommen oft nicht alle, Ticketinhaber in die Panels, da gelegentlich nur für eine bestimmte Menge an Personen gestuhlt wird und nicht für alle Ticketinhaber.

Die Plätze im Panel werden in der Regel nach Ticketkategorien vergeben. Je teurer die Ticketkategorie, desto näher sitzt man an der Bühne.

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